ONKOLOGISCHE

TRAININGSTHERAPIE (OTT)

GEMEINSAM GEGEN KREBS – GEMEINSAM FÜR DAS LEBEN!

Die Onkologische Trainingstherapie (OTT) ist ein nebenwirkungsorientiertes Trainingsprogramm. Das Konzept wurde gemeinsam von der Sporthochschule Köln und dem CIO (Centrum für integrierte Onkologie) Köln-Bonn entwickelt.

 

In unserer Praxis haben wir uns auf diese Therapie spezialisiert. Sie trainieren nach einem für Sie erstellten Plan an unseren Kraft- und Ausdauergeräten. Dabei setzen wir, abgestimmt auf Sie, einen ganz individuellen Schwerpunkt: Beweglichkeit, Ausdauer, Gleichgewicht, Kraft und/oder Koordination.

Videosprechstunde auf Rezept

Zusätzlich zur OTT bei uns vor Ort bieten wir Ihnen mit unserer Online-Therapie eine sinnvolle und effektive Ergänzung und Betreuungs-Alternativen an.

 

Sprechen Sie uns an und wir finden für Sie die beste Lösung.

Wir haben uns auf das Verringern von Nebenwirkungen der Krebstherapie durch Gerätetraining spezialisiert. 

JETZT NEU: ONLINE-TRAININGSTHERAPIE

Der Weg in unsere Praxis ist zu weit?

Wir bieten ortsunabhängige therapeutische Bewegungsangebote für Krebspatienten als Ergänzung oder Alternative zur OTT.

Sie suchen eine passende Bewegungstherapie zur Begleitung Ihrer Krebserkrankung? In Ihrer Umgebung gibt es keine Praxis, die sich auf eine onkologische Trainingstherapie spezialisiert hat? 

In unserer Video-Sprechstunde und mit unserer App haben haben wir gute Möglichkeiten für eine ortsunabhängige, persönliche Beratung und Betreuung zum Thema "Bewegung bei Krebs".

 

BEWEGUNG UND KREBS

Früher galt für Krebspatienten: möglichst schonen und wenig Belastung. Das ist mittlerweile überholt.

 

Heute sind Mediziner und Wissenschaftler von einem positiven Zusammenhang von körperlicher Aktivität und der Verfassung bzw. Psyche von Krebserkrankten überzeugt.

Wir wissen, dass viele mögliche Begleiterscheinungen der Krebstherapie Ihre Lebensqualität teilweise jahrelang einschränken können. Eine gezielte sportliche Betätigung richtet den Blick nach vorn, steigert die körperliche Leistungsfähigkeit und macht Mut für das Leben nach dem Krebs.

Neueste wissenschaftliche Erkenntnisse weisen darauf hin, dass durch Training die Rezidivrate nach einer Krebserkrankung gesenkt werden kann.

TRAININGSAUFBAU

Nach unserer physio-onkologischen Eingangsanalyse trainieren Sie je nach Krebsentität, körperlicher Verfassung und medizinischer Therapie (Chemotherapie, Hormontherapie, Bestrahlung, etc.) in einem Basistraining mit unterschiedlicher Zyklisierung.

 

Dieses Basistraining wird dann ganz individuell mit Ihren nebenwirkungsorientierten Schwerpunkten ergänzt:

 

Polyneuropathie: Sensomotorik- und Gleichgewichtstraining, Sturzprophylaxe

 

Fatigue-Syndrom: Kraft- und Ausdauertraining unter Berücksichtigung des Fatigue-Niveaus

 

Abbau der Knochendichte (Osteopenie/ Osteoporose): Individuelles Krafttraining, Ernährungsoptimierung

 

Arthralgien: Individuelles Kraft- und Beweglichkeitstraining

 

Veränderungen der Körperkonstitution durch Hormontherapie: Individuelles Krafttraining je nach Art der Hormontherapie

 

Beckenbodenschwäche: Individuelles Krafttraining unter besonderer Berücksichtigung des Beckenbodens

ERGÄNZENDE PHYSIOTHERAPIE

Die folgenden Heilmittelbehandlungen führen wir als Ergänzung – auf Rezept vom Arzt –ebenfalls durch:

 

Bei Narbenkontrakturen:

Faszientechniken / Bindegewebsmobilisation / Mobilitätstraining durch Manuelle Therapie (MT)

 

Bei Beckenbodenschwäche:

Beckenbodentraining durch Krankengymnastik (KG)

 

Bei Lymphödemen:

Manuelle Lymphdrainage (MLD)

SPORT BEI KREBS

Auf welche Weise Sport Einfluss auf Krebs hat – und was der Einzelne konkret tun kann – dies erläutert Dr. Freerk Baumann im Experteninterview. Er ist Wissenschaftler an der Deutschen Sporthochschule Köln und Autor des Buches „Sport und körperliche Aktivität in der Onkologie“.

Experteninterview Dr. Freerk Baumann
00:00 / 12:32

BEWEGUNGSTHERAPIE – AKTIV GEGEN NEBENWIRKUNGEN

Aktivität und Bewegung können einen positiven Einfluss auf verschiedene Nebenwirkungen der medizinischen Therapie nehmen. Hier finden Sie eine Übersicht der häufigsten Nebenwirkungen, die durch das Training verbessert werden können.

Fatigue-Syndrom

Das Gefühl von ständiger, chronischer Erschöpfung (Fatigue-Syndrom) ist eine häufige Nebenwirkung, vor allem der Chemotherapie. Eine Kombination von Kraft- und Ausdauertraining vermag dieses Fatigue-Syndrom zu reduzieren, sodass sich die Patienten wieder fitter fühlen und an mehr Aktivitäten des Alltags teilnehmen können. 

 

Arthralgien

Regelmäßige körperliche Aktivität und Krafttraining können zu einer Reduzierung der subjektiv wahrgenommenen Gelenk- (Arthralgie) und Muskelschmerzen führen.

 

Polyneuropathie

Periphere Sensibilitätsstörungen, auch Polyneuropathie genannt, machen sich meist in Händen und Füßen bemerkbar und können als Nebenwirkung der Chemotherapie auftreten. Trainings- und Bewegungstherapie in Form von Gleichgewichtstraining gelten zurzeit als vielversprechendster Ansatz zur Verbesserung der Polyneuropathie-Symptomatik.

Auswirkungen der Hormontherapie

Sie bekommen eine Hormontherapie? Dies kann zu zahlreichen Nebenwirkungen führen: Fatigue, Arthralgien, Abbau der Muskelmasse, Abbau der Knochensubstanz, Schlafstörungen, Gewichtszunahme u.v.m. Hier stimmen wir Ihr Training ganz individuell ab.

Osteoporose / Osteopenie

Osteoporose/ Osteopenie kann sekundär durch eine Störung des Stoffwechsels und des Hormonhaushaltes durch die Krebstherapie auftreten. Hier kann der Knochenmassaufbau durch ein gezieltes, angepasstes "Impact-Training" in Kombination mit Muskelaufbau angeregt werden. Auch Sturzprophylaxe wird trainiert.

 

Lymphödem

Diese Art Lymphödem ist chronisch. Dennoch können wir durch gezielte bewegungstherapeutische Maßnahmen und Verhaltensstrategien dem Ödem in bedingtem Maße entgegenwirken.


Knochenmetastasen

Knochenmetastasen können bei nahezu jeder Krebsentität auftreten. Nach Leber und Lunge sind die Knochen der dritthäufigste Ort der Metastasierung. Durch das Training zielen wir darauf ab, die Knochenmineraldichte zu erhöhen und Knochenschmerzen zu lindern. Auch führen wir mit Ihnen ein Sturzprophylaxetraining durch. 

Kachexie

Die Kachexie ist eine abnorme Gewichtsreduktion, die mit einem Verlust an Muskelmasse einhergeht. Besonders betroffen sind Patienten mit onkologischen Erkrankungen des Verdauungs- und Nahrungsaufnahmesystems, sowie Patienten unter Hochdosis-Chemotherapie. Hier zielt das Training darauf ab, das aktuelle Körpergewicht durch Muskelmasseaufbau bestmöglich zu halten.

 
 
Durch unsere Online-Therapie haben Sie die Möglichkeit einer ortsunabhängigen, persönlichen Beratung und Betreuung zum Thema "Bewegung bei Krebs". 

Mit zeitgemäßer Technik können wir Sie online genau so gut beraten, wie bei uns vor Ort. Wir können Sie beispielsweise mit unserer App perfekt aus der Ferne unterstützen und entwickeln gemeinsam mit Ihnen einen Übungsplan für Ihr Heimtraining. 

 

Trotz räumlicher Distanz können wir Sie – dank der Online-Sprechstunde – ganz individuell betreuen. Über eine Video-Sprechstunde können wir bei Fragen Ihre Übungsausführung sehen und ggf. korrigieren.

 

Der Vorteil der Trainings-App, Sie haben alle Informationen auf einen Blick, wir können uns orts- und zeitunabhängig austauschen und Fragen beantworten – wie in einem „echten" Sportkurs.

 

Dafür müssen Sie nicht zu uns in die Praxis kommen!

ORTSUNABHÄNGIGE ONLINE-THERAPIE UND BETREUUNG

Wie sieht ein home-based Training mit der App aus?

Das Training bauen wir für Sie in der App individuell auf. Sie bekommen in dieser App das entsprechende Material (Trainingspläne, Fragebögen, Informationsmaterial, eine Belastungsskala etc.) von uns zur Verfügung gestellt und trainieren so mit unserer Anleitung.

Jede Übung wird nach der Durchführung von Ihnen „abgehakt“ und nach Anstrengungsgrad und Schmerzempfinden bewertet. Wir sehen dann, dass Sie trainiert haben und wie Ihre Werte sind.

 

Hinterlassen Sie uns einen Kommentar, werden wir zeitnah antworten.

  1. Termin Videosprechstunde
     

  2. Physio-onkologische Eingangsanalyse
    per Fragebogen und ggf. per Videosprechstunde, damit wir uns z.B. Ihre Beweglichkeit oder den Zustand vorhandener Narben ansehen können.
     

  3. Wir erklären Ihnen die App mit den Funktionen und erstellen einen Heimtrainingsplan
     

  4. Sie können mit dem Training beginnen
     

  5. Regelmäßige Termine (per Telefon oder Video)
    Inhalt: Training besprechen und ggf. anpassen, Übungen in der Ausführung live sehen und ggf. korrigieren

Informationen & Wissenswertes:

 

Individuelle Laufzeit des Trainings

Unsere Empfehlung: mind. 3 Monate (2x pro Woche)

 

Das Online-Bewegungsangebot ist kein Ersatz für die richtige OTT. Es ist eine sinnvolle und effektive Alternative.

 

Das „home-based-Training“ ist Bestandteil der OTT und kann die Krafttrainingsgeräte aus unserer Praxis natürlich nicht ersetzen. Bei Ihnen zu Hause, ohne entsprechende Geräte können wir die Trainingsreize nicht ganz so exakt setzen, wie bei uns vor Ort.

 

Aber...

... wir trainieren im home-based-Training genauso abgestimmt auf die Nebenwirkungen der Krebstherapie (Fatigue, chemotherapieinduzierte Polyneuropathien, Osteoporose/Osteopenie,…)

 

... wir setzen einen ganz individuellen Schwerpunkt. Kraft, Beweglichkeit, Ausdauer, Gleichgewicht und Koordination sind auch für zu Hause wichtige Bausteine des Trainings.

Im Video zeigen wir Ihnen, wie genau es funktioniert:

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PhysioConcept - Onkologische Trainingstherapie

Die Onkologische Trainingstherapie (OTT) ist ein nebenwirkungsorientiertes Trainingsprogramm. Es verbessert Ihre Lebensqualität und kann krankheits- und therapiebedingte Nebenwirkungen positiv beeinflussen.

PhysioConcept Rekert
Hauptstraße 3, 1. Etage
32609 Hüllhorst

Tel 05744 508560
Mobil 0160 6059025
Email praxis@rekert.de

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