ONKOLOGISCHE

TRAININGSTHERAPIE (OTT)

Die Onkologische Trainingstherapie (OTT) ist ein nebenwirkungsorientiertes Trainingsprogramm.

 

Das Konzept wurde gemeinsam von der Sporthochschule Köln und dem CIO (Centrum für integrierte Onkologie) Köln-Bonn entwickelt.

Wir haben uns auf das
Verringern von Nebenwirkungen 
der Krebstherapie durch
Gerätetraining spezialisiert. 

GEMEINSAM GEGEN KREBS – GEMEINSAM FÜR DAS LEBEN!

SPORT BEI KREBS

Auf welche Weise Sport Einfluss auf Krebs hat – und was der Einzelne konkret tun kann – dies erläutert Dr. Freerk Baumann im Experteninterview. Er ist Wissenschaftler an der Deutschen Sporthochschule Köln und Autor des Buches „Sport und körperliche Aktivität in der Onkologie“.

Experteninterview Dr. Freerk Baumann
00:00 / 12:32

BEWEGUNGSTHERAPIE – AKTIV GEGEN NEBENWIRKUNGEN

Aktivität und Bewegung können einen positiven Einfluss auf verschiedene Nebenwirkungen der medizinischen Therapie nehmen. Hier finden Sie eine Übersicht der häufigsten Nebenwirkungen, die durch das Training verbessert werden können.

Fatigue-Syndrom

Das Gefühl von ständiger, chronischer Erschöpfung (Fatigue-Syndrom) ist eine häufige Nebenwirkung, vor allem der Chemotherapie. Eine Kombination von Kraft- und Ausdauertraining vermag dieses Fatigue-Syndrom zu reduzieren, sodass sich die Patienten wieder fitter fühlen und an mehr Aktivitäten des Alltags teilnehmen können. 

 

Arthralgien

Regelmäßige körperliche Aktivität und Krafttraining können zu einer Reduzierung der subjektiv wahrgenommenen Gelenk- (Arthralgie) und Muskelschmerzen führen.

 

Polyneuropathie

Periphere Sensibilitätsstörungen, auch Polyneuropathie genannt, machen sich meist in Händen und Füßen bemerkbar und können als Nebenwirkung der Chemotherapie auftreten. Trainings- und Bewegungstherapie in Form von Gleichgewichtstraining gelten zurzeit als vielversprechendster Ansatz zur Verbesserung der Polyneuropathie-Symptomatik.

Auswirkungen der Hormontherapie

Sie bekommen eine Hormontherapie? Dies kann zu zahlreichen Nebenwirkungen führen: Fatigue, Arthralgien, Abbau der Muskelmasse, Abbau der Knochensubstanz, Schlafstörungen, Gewichtszunahme u.v.m. Hier stimmen wir Ihr Training ganz individuell ab.

Osteoporose/ Osteopenie

Osteoporose/ Osteopenie kann sekundär durch eine Störung des Stoffwechsels und des Hormonhaushaltes durch die Krebstherapie auftreten. Hier kann der Knochenmassaufbau durch ein gezieltes, angepasstes "Impact-Training" in Kombination mit Muskelaufbau angeregt werden. Auch Sturzprophylaxe wird trainiert.

 

Lymphödem

Diese Art Lymphödem ist chronisch. Dennoch können wir durch gezielte bewegungstherapeutische Maßnahmen und Verhaltensstrategien dem Ödem in bedingtem Maße entgegenwirken.


Knochenmetastasen

Knochenmetastasen können bei nahezu jeder Krebsentität auftreten. Nach Leber und Lunge sind die Knochen der dritthäufigste Ort der Metastasierung. Durch das Training zielen wir darauf ab, die Knochenmineraldichte zu erhöhen und Knochenschmerzen zu lindern. Auch führen wir mit Ihnen ein Sturzprophylaxetraining durch. 

Kachexie

Die Kachexie ist eine abnorme Gewichtsreduktion, die mit einem Verlust an Muskelmasse einhergeht. Besonders betroffen sind Patienten mit onkologischen Erkrankungen des Verdauungs- und Nahrungsaufnahmesystems, sowie Patienten unter Hochdosis-Chemotherapie. Hier zielt das Training darauf ab, das aktuelle Körpergewicht durch Muskelmasseaufbau bestmöglich zu halten.

UNSER FLYER ÜBER DIE ONKOLOGISCHE TRAININGSTHERAPIE ZUM DOWNLOAD

PhysioConcept - Onkologische Trainingstherapie

Die Onkologische Trainingstherapie (OTT) ist ein nebenwirkungsorientiertes Trainingsprogramm. Es verbessert Ihre Lebensqualität und kann krankheits- und therapiebedingte Nebenwirkungen positiv beeinflussen.

PhysioConcept Rekert
Hauptstraße 3, 1. Etage
32609 Hüllhorst

Tel 05744 508560
Mobil 0160 6059025
Email praxis@rekert.de

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