Placebos kennt jeder, aber kennst du auch Nocebos?

Wenn ich Dir sage, dass Du auf gar keinen Fall an einen rosafarbenen Elefanten denken sollst, was für ein Bild erscheint wohl unweigerlich vor Deinem geistigen Auge?

Na klar, der rosafarbene Elefant tanzt jetzt in Deiner Vorstellung herum. Und genauso leicht ist es, unerwünschte Gedanken im Gehirn zu platzieren – so funktioniert der Nocebo-Effekt. Ein Nocebo (vom lateinischen „ich werde schaden“) ist im Vergleich zum bekannteren Placebo eine negative Auswirkung auf das gesundheit-liche Wohlbefinden. Die Ursachen des Nocebo-Effekts finden sich, wie so oft, z.B. in der Kommunikation. Deine eigenen negativen Gedanken oder eine ungeschickte Wortwahl des behandelnden Physio- oder Sporttherapeuten verstärken die Wirkung. Die Symptome können Übelkeit, Kopfschmerzen und Erschöpfung bis hin zu Veränderungen der Herzfrequenz sein. Du kannst durch Nocebos aber auch in eine Chronifizierung Deiner Schmerzen rutschen . Uns ist es wichtig, gesund zu kommunizieren, denn damit stellt sich auch ein schnellerer Therapieerfolg ein! Wir sind der Meinung, eine gute Patienten-Therapeuten-Beziehung zeichnet sich durch Empathie, Vertrauen und Herzlichkeit aus. Und durch eine Kommunikation auf Augenhöhe! Deshalb versuchen wir ganz bewusst, negative Erwartungen und damit verbundene Provokation von Ängsten zu reduzieren und mit Mythen und gefährlichem Halbwissen aufzuräumen .

Gesund kommuniziert – schneller am Ziel!