Es ist Zeit wieder auf die Füsse zu kommen!

Gehen gehört zum Menschsein wie Schlafen und Essen. Unser Körper ist perfekt dafür ausgestattet und auch unser Gehirn (Aufmerksamkeit und Gedächtnis) profitieren vom Gehen.


Der Durchschnittsdeutsche sitzt etwa 6,5 Stunden pro Tag, auf die empfohlene Schrittmenge von 10000 Schritten pro Tag kommen nur Wenige.


Unser Bewegungsapparat ist dafür gemacht, große Distanzen bei geringem Energieaufwand zurückzulegen. Mit jedem Schritt wird der Teil der Bewegungsenergie in Sehnen und Faszien gespeichert und dann beinahe verlustfrei in "Vowärtsenergie" umgewandelt. Um möglichst effizient zu gehen benötigen wir eine gute Stabilität im Beckenbereich, Balance und eine gute Koordination beider Körperhälften. Unsere Wirbelsäule fängt die Stöße beim Aufkommen des Fußes auf den Boden ab - mit Ihrer Doppel-S-Form ist dafür perfekt gebaut.


Jeder Mensch hat sein eigenes Gehtempo


Jeder Mensch hat ein individuelles Gehtempo. Das Entscheidende ist dieses Tempo herauszufinden und dann zu halten - vor allem in einer Gruppe neigt man schnell dazu, sich dem Tempo des Schnellsten anzupassen. Das individuelle Tempo der freien Ganggschwindigkeit hängt größtenteils von der Anatomie des Einzelnen ab (Beinlänge und Oberkörperlänge im Verhältnis zueinander, Körpergröße). Durchschnittlich legen Menschen 1,2 bis 1,25 m pro Sekunde zurück, umgerechnet also etwa 4,5 km/h. Je schneller Menschen gehen, desto besser ist in der Regel auch ihr Allgemeinzustand. Ab einer Gang-geschwindigkeit von weniger als 3,6 km/h spricht man von einem pathologischen Gang - hier sind häufig orthopädische oder neurologische Erkrankungen die Ursache.


Gehen tut dem Körper gut


Es senkt das Risiko an Typ-2-Diabetes, Krebs oder Alzheimer zu erkranken. Auch das Herzinfarktrisiko reduziert sich. Gehen lindert Depressionen, baut Stress ab und sorgt für einen gesünderen Schlaf. Auch regt Gehen den Stoffwechsel in den Gelenkknorpeln an.


Unser Denken kommt in Bewegung wenn wir gehen


Es gibt zahlreiche Beispiele aus der Weltgeschichte, wie Spaziergänge zu neuen Erkenntnissen führten. Albert Einstein bekam bei einem Spaziergang mit seinem Freund Michele Besso die entscheidende Eingebung für seine Relativitätstheorie. Auch Psychotherapeuten und Coaches nutzen Spaziergang-Therapiestunden oder Wander-Coaching für Ihre Klienten. Der Rhythmus, der beim Gehen entsteht, fördert das Denken.


Haben Sie Lust auf einen Spaziergang bekommen? Dann los! Wer sich viel im Freien bewegt, erlebt auch viel und: fit wird man unterwegs. Es ist nie zu spät um "auf die Füße zu kommen"!


PhysioConcept Tipp:


Machen Sie sich doch einmal bewusst, wie Sie gehen - das Schuhwerk was Sie tragen, das Smartphone in der Hand oder die Handtasche, die Sie festhalten (der Arm kann nicht mehr frei mitschwingen) beeinflussen Ihr Gangbild, ebenso auch Ihr Gemütszustand.


PhysioConcept Rekert
Hauptstraße 3, 1. Etage
32609 Hüllhorst

Tel 05744 508560
Mobil 0160 6059025
Email praxis@rekert.de

  • Facebook
  • Instagram