faszientechniken/ osteopathische techniken

Oft ist den Beschwerden, die uns in der täglichen Praxis begegnen, durch Massagen, herkömmlicher Krankengymnastik oder rein neuromuskulären Ansätzen nicht vollständig beizukommen. Die Ursachen liegen meist in bindegewebigen, faszialen Verklebungen. Diese können wir durch gezielte Tiefengewebe-techniken nachhaltig lösen.

 

Mit unseren Faszientechniken behandeln wir gezielt und sehr differenziert die dreidimensionalen, Ihren Körper durchziehenden Fasziensysteme. Die Beweglichkeit Ihres Bindegewebes wird verbessert, Gelenke werden somit entlastet und vorhandene Blockaden lösen sich.

myofascial release

Myofascial Release ist eine körper­therapeutische Einzelbehandlung. Durch genaue Manipulation tief sitzender Bindegewebs­restriktionen wird versucht, über das Fasziensystem ausgleichend auf den Gesamtorganismus einzuwirken und ihm zu neuer Balance und Vitalität zu verhelfen.

 

Dem Fasziensystem wurde bisher in der Manuellen Therapie nur wenig Aufmerksamkeit eingeräumt. Mit Myofascial Release werden die dreidimensionalen, unseren Körper durchwebenden Fasziensysteme gezielt und differenziert behandelt. Die Beweglichkeit und Verschiebbarkeit des Bindegewebes wird verbessert, Gelenke werden entlastet, blockierte Gelenke lösen sich, stereotype Bewegungsmuster werden aufgelöst.

 

Der myofasziale Ansatz, der bei der Dt. Gesellschaft für Myofascial Release unterrichtet wird, setzt Tiefengewebs­manipulationen ein. Bei der Tiefengewebs­manipulation benutzt der Faszienbehandler auch Knöchel oder Ellbogen, um die verhärteten Gewebe zu erreichen.

 

Ist eine Tiefenbehandlung nicht angezeigt, werden die Faszien mittels Stretch-Griffen auf leichten Zug gebracht und solange gehalten, bis eine Lösung des Gewebes eintritt.

 

Einen weiteren Ansatz bietet das sogenannte „Unwinding“ des Gewebes (eingedeutscht „Freiwinden des Gewebes“), wo man der inhärenten Bewegung der Gewebe folgt. Das Gewebe hat so die Möglichkeit, sich von selbst zu lösen.

Positionierungstechniken nach Jones

Diese osteopathische Technik stammt vom Arzt und Osteopathen Lawrence Jones aus Amerika. Die Jones-Technik ist eine effektive und risikolose Behandlungsmöglichkeit von Funktionsstörungen am Bewegungssystem.

 

Da es sich dabei um eine sehr sanfte Technik handelt, kann diese selbst in akuten Phasen z. B. beim "Hexenschuss" oder Ischialgie sowie bei Blockierungen der Halswirbelsäule, Brustwirbelsäule, Lendenwirbelsäule eingesetzt werden.

 

Grundlage dieser Technik sind Tenderpoints (tastbare Spannungszonen), die manuell aufgespürt und durch eine entsprechende Positionierung der gestörten Gelenke und Druck (Kompression) sanft behandelt werden.

 

Sie erfahren eine anhaltende Schmerzlinderung und Verbesserung der Beweglichkeit. Vorhandene Blockaden lösen sich auf.